Die Entstehung der ARGE RT

2002

Der Grundgedanke und die ersten Züge für die ARGE RT wurden schon früh geboren. Durch das Engagement von Herrn Prim. Univ. Prof. Dr. H. D. Kogelnik, der weitere wichtige Vertraute in ganz Österreich für die Gründung gewinnen konnte, wurde 2002 die erste Generalversammlung einberufen und die Subvereine ARGE RT sowie Gesundheits- und Krankenpflege gegründet.

Die Aufgabe des Sprechers übernahm der Radiologietechnologe Wilfried Göttlicher, mit seiner Vertretung der Radiologietechnologin Hella Huchler und dem Radiologietechnologen Elmar Prokopetz, der den Posten des Kassiers übernahm.

2003

Im Jahr 2003 kam es zu einer Neuwahl und die Radiologietechnologin Andrea Schukeld übernahm die Stelle der Sprecherin der ARGE RT, Frau Huchler und Herr Prokopetz wurden zur gleichen Position wiedergewählt.

Im selben Jahr wurde erstmals die ganztägige Fortbildung für die Berufskollegen im Bereich Strahlentherapie in Salzburg durchgeführt.

„Unser Bestreben war immer eine berufliche Weiterbildung und ein enger Erfahrungsaustausch. Von extremer Wichtigkeit war es uns, den Fortbildungsort immer an eine Klinik in Österreich zu legen.“  Andrea Schukeld

Die Wahl, die Fortbildungen an einer Strahlentherapie durchzuführen, bringt immer Vorteile mit sich:

Man lernt die Klinik kennen

Die Führung in der „fremden“ Klinik, das Besichtigen der Arbeitsplätze ist ein besonderes Highlight

Eine mögliche Gerechtigkeit der Anfahrtswege

Die Wichtigkeit der Fortbildung bestand und besteht heute noch darin, dass Vortragende aus der eigenen Berufsgruppe gewonnen werden.

2006

Bei Neuwahlen kam es zu neuen Besetzungen. Der Posten des Kassiers wurde von der Radiologietechnologin Eva Gotsbacher übernommen. Als Schriftführer wurde der Radiologietechnologe Nikolaus Metz gewählt.

2013

Frau Schukled übergab ihren Posten bei einer Neuwahl an den Radiologietechnologen Philipp Scherer. Nach der Freigabe des Vorstandswechsels durch die Generalversammlungen der ÖGRO ARGE RT und der ÖGRO Ende 2012 wurden die Agenden des Vorstands Anfang 2013 an das neue Team mit Philipp Scherer als Vorsitzenden übergeben.

Im Mittelpunkt dieser Vorstandsperiode stand vor allem die Weiterführung der herausragenden Arbeit des Vorstands unter Andrea Schukeld und der etablierten Ideologie der ÖGRO ARGE RT und der ARGE Treffen als Plattform für den Austausch und die Fort- und Weiterbildung der RadiologietechnologInnen und das Kennenlernen der verschiedenen Abteilungen. Des Weiteren war es ein definiertes Ziel dieses Teams aus den hohen Teilnehmerzahlen bei den Treffen auch in eine entsprechende Mitgliederanzahl zu generieren und die ARGE dadurch auch politisch als Sprachrohr für die Mitglieder zu stärken. Hierfür wurde unter anderem eine Homepage aufgebaut und versucht einen zumindest halbjährlichen Newsletter zu etablieren und auszusenden.

2016

Ein weiteres Projekt, welche in diesen Jahren geformt wurde, war die offizielle „berufspolitische“ Beziehung zu rtaustria zu stärken und hier die Vertretung der RadiologietechnologInnen in der Strahlentherapie zu stärken. Hierdurch konnte die Möglichkeit geschaffen werden, sowohl über die ÖGRO als auch über rtaustria Einfluss auf politische Entscheidungen zu üben und von beiden als Experten für unseren Fachbereich angesehen zu werden und dadurch auch in Expertengruppen, für Ministerien bzw. GÖGG eingeladen zu werden und für die Interessen der in der Strahlentherapie tätigen RadiologietechnologInnen einstehen zu können. Diese verstärkte Zusammenarbeit mit rtaustria konnte auch einen Synergieeffekt auslösen und verstärkte kontinuierlich den Anteil an Vorträgen aus/für den Bereich der Strahlentherapie in Fortbildungsprogramm v.a. dem jährlichen rtaustria Kongress. Zusätzlich konnte das Team erfolgreich das Netzwerk und die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen weiter voranzutreiben, allen voran der ESTRO und der IAEA.

2018

Nach der Freigabe des Vorstandswechsels durch die Generalversammlungen der ÖGRO ARGE RT und der ÖGRO Ende 2018 wurden die Agenden des Vorstands in 2019 an das neue Team mit Andreas Osztavics als Vorsitzenden übergeben. Vorrangiges Ziel des neuen Vorstandes der ÖGRO ARGE war es, die exzellente Arbeit im Bereich der Fortbildung, Mitgliederakquirierung und Kooperationen mit nationalen und internationalen Verbänden weiterzuführen. Durch die wiedererstarkte Zusammenarbeit mit rtaustria unter der Führung von Dr. Michaela Knabl, MEd wurde am rtaustria Kongress 2019 eine Side Session implementiert, in der Fachthemen der Strahlentherapie und Nuklearmedizin von RadiologietechnologInnen vorgetragen wurden. Aufgrund des großen Zuspruches wurde dies als ständiger Programmpunkt in den rtaustria Kongressen implementiert.

2019

Im September 2019 wurde in bewährter Weise das jährliche ÖGRO ARGE Meeting in Wien abgehalten. Gastgeber war das AKH Wien und das Programm beinhaltete internationale und nationale Fachexperten wie zum Beispiel Eduardo Zubizarreta MD Head of Department of Applied Radiation Biology and Radiotherapy / International Atomic Energy Agency (IAEA). Mit wieder über 80 TeilnehmerInnen zeigte sich das ÖGRO ARGE Meeting als Plattform und fixer Bestanteil des nationalen Fort- und Netzwerkbildung für RadiologietechnologInnen, welche im Bereich der Radioonkologie tätig sind.

2020

Und dann kam Corona. Viele Pläne und Projekte mussten aufgrund der Pandemie gestoppt werden, das Meeting verschoben und später ganz gestrichen werden. Vorrangiges Ziel war es, in Kooperation mit den internationalen und nationalen Kollegen, schnellst möglich Information über den bestmöglichen Schutz in der täglichen Routine zu erarbeiten und diese Information auch weiterzugeben. Aber auch durch das Netzwerk der ÖGRO ARGE konnten Informationen unkompliziert unter den Mitgliedern geteilt werden. Wie in vielen Bereichen kam es zum Stillstand. Es wurde aber im Hintergrund fleißig an der Vorbereitung gearbeitet, um wieder eine Fortbildung veranstalten zu können.

Die Welt hat sich grundlegend verändert und aufgrund der Beschränkungen wurde ein Großteil der Interaktion und Kommunikation in die digitale Welt verlagert. Um die ehemalige deutsche Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit und spätere Präsidentin des Deutschen Bundestages Rita Süssmuth zu zitieren:

„Aus Krisen erwachsen auch immer neue Kräfte.“

Und dies hat auch der ÖGRO ARGE Vorstand erfahren. Unter einem großen Arbeitseinsatz von Nikolaus Metz (Webmaster) und Martina Maierhofer (Betreuung MitgliederInnen, Stv. Sprecher und Stv. Schriftführerin) wurde diese Homepage erschaffen. Sie wird fortan ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation und Informationsweitergabe zwischen Mitgliedern und Vorstand sein. Der ÖGRO ARGE Vorstand wurde mit der neue Schriftführerin Magdalena Knaß verstärkt, um noch besser und rascher mit Mitgliedern sowie nationalen und internationalen Kooperationspartner kommunizieren zu können.

2021

Das ÖGRO ARGE Symposium 2021 wird erstmalig online stattfinden und bietet so die Möglichkeit, sich untern den derzeit herrschenden Vorgaben trotzdem fachlich weiterbilden zu können.