Dieser weltweit am 8. März gefeierte Aktionstag soll auf Frauenrechte, Gleichstellung sowie soziale Gerechtigkeit aufmerksam machen.
Radiologietechnologinnen spielen eine zentrale Rolle im Gesundheitssystem. Die hohe fachliche Verantwortung, die breite Expertise von der Bildgebung bis zur Strahlentherapie und die hohe Präsenz im Gesundheitswesen unterstreichen die Bedeutung dieser Profession.
Von 5.953 eingetragen Radiologietechnolog*innen sind 4.579 Frauen (Jahresbericht Gesundheitsberuferegister 2024). Diese Tatsache unterstreicht, dass der Bereich Radiologietechnologie in Österreich sehr stark von Frauen getragen wird. Die hohe Frauenquote im Gesundheitswesen korreliert mit einer hohen Teilzeitquote allgemein – österreichweit arbeiten über 51 % der Frauen in Teilzeit. Das wirkt sich auf Einkommen, Karrierechancen und Pensionshöhe aus (Statistik Austria). Umso wichtiger sind Sichtbarkeit, Wertschätzung und faire Rahmenbedingungen.
Der 8. März ist ein wichtiger Anlass, um:
- die Leistungen von Radiologietechnologinnen sichtbar zu machen,
- auf ihre zentrale Rolle im Gesundheitssystem hinzuweisen,
- faire Arbeitsbedingungen, Karrierechancen und Vereinbarkeit zu fordern,
- ihre fachliche Expertise stärker gesellschaftlich zu würdigen.
Der Internationale Frauentag erinnert daran, diese Leistungen sichtbar zu machen, Anerkennung zu stärken und gleichzeitig für faire Arbeitsbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten und Gleichstellung einzutreten. Er würdigt die Kompetenz, das Engagement und den täglichen Beitrag der Radiologietechnologinnen.